Presseartikel
DSL Ausbau in Rheinhessen
Kathrin Anklam-Trapp zum Besuch beim Technikzentrum der EWR Netz GmbH in Rheindürkheim
"Eine flächendeckende Breitbandversorgung, auch in den ländlichen Gebieten von Rheinland-Pfalz, ist mittlerweile ebenso wichtig für die Lebensqualität der Menschen und für die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen wie Stromnetze und Verkehrsinfrastruktur", erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp anlässlich ihres Besuchs im Technikzentrum der EWR Netz GmbH in Rheindürkheim. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit EWR-Vorstandsmitglied Helmut Antz und dem Geschäftsführer der EWR Netz GmbH Johannes Krämer, nutzte die Abgeordnete die Gelegenheit sich über den vom EWR geplanten Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Rheinhessen zu informieren.
Während einer ausführlichen Präsentation erläuterte der Leiter der Anlagentechnik, Herr Alexandros Stefikos, den sogenannten EWR Masterplan "DSL Ausbau Rheinhessen/Ried". In Kooperation mit DSL-Anbietern möchte das EWR sein Jahrzehnte langes Knowhow im Netzbetrieb dafür nutzen, dass binnen der nächsten vier bis fünf Jahre bestehende Lücken der Breitbandinfrastruktur in Rheinhessen im Netzgebiet von EWR geschlossen werden können. Die Anbindung an das entstehende Kommunikationsnetz werde dabei für jede Kommune individuell geplant, erklärt Herr Stefikos und verweist darauf, dass der Ausbau in einigen Kommunen, mit Hilfe der Firma Inexio bereits erfolgreich umgesetzt werden konnte.
Beim Ausbau der Verbindungen, für den im Unternehmen EWR eine jährliche Investition von rund 1 Million Euro vorgesehen ist, sollen bestehende Netzstrukturen in der Planung berücksichtigt werden. So soll unter anderem auf die vom EWR bereits vorsorglich bei Strom- und Gasarbeiten verlegten Leerrohre zurückgegriffen werden, um das für schnelles Internet benötigte Glasfasernetz weiter auszubauen. Zusätzlich biete sich in vielen Regionen an, die benötigten Glasfaserleitungen teilweise direkt über die oberirdischen Mittelspannungsfreileitungen zu verlegen. Dies sei eine kostengünstige Möglichkeit die vorhandene Infrastruktur zu nutzen, bemerken die Herren Antz und Krämer abschließend.
"SPD und Grüne haben sich in ihrer Koalitionsvereinbarung das Ziel gesetzt, dass bis Ende diesen Jahres jeder Haushalt in Rheinland-Pfalz mit leistungsfähigem Breitband-Internet versorgt ist. Die geplante Verwendung der EWR-Trassen ist hierbei eine hervorragende Ergänzung des bestehenden Angebotes und wird dafür sorgen, dass mehr Bewohner und Unternehmen in Rheinhessen künftig leistungsfähige Internet- und Telefoniedienste nutzen können werden", so Anklam-Trapp am Ende ihres Besuchs und versprach das Projekt auch in Zukunft weiter politisch zu begleiten.


