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PM: inexio kündigt Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro an
Mitarbeiterzahl soll bis 2020 auf rund 300 Personen wachsen
Anlässlich des symbolischen Spatenstichs für das Stadtnetz Saarbrücken hat das saarländische Telekommunikationsunternehmen inexio seine Pläne für die nächsten Jahre präsentiert.
David Zimmer, persönlich haftender Gesellschafter von inexio, betonte dabei die weitere schnelle Expansion. Bis 2020 soll sich der Umsatz von derzeit knapp 20 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro verfünffachen, gleichzeitig wird das Unternehmen zwischen 100 und 150 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur investieren. Getrieben durch das rapide Wachstum wird sich die Mitarbeiterzahl im selben Zeitraum auf rund 300 erhöhen.
„Das Wachstum ist natürlich nicht alleine im Saarland und in Rheinland-Pfalz zu realisieren", erläuterte David Zimmer. „Für die nächsten Jahren haben wir zusätzlich zu unserem jetzigen Verbreitungsgebiet ganz gezielt unterversorgte Regionen in Deutschland und im ersten Schritt speziell in Bayern und Baden-Württemberg ins Auge gefasst. Durch die Kooperation mit GasLINE, WINGAS und anderen Infrastruktur-Eigentümern können wir hier schnell und effizient in den flächendeckenden Ausbau einsteigen."
Zuvor hatte Thorsten Klein einen Abriss über die aktuellen Aktivitäten gegeben. Der flächendeckende Ausbau des Landkreises Cochem-Zell ist planmäßig angelaufen, insgesamt sind mehr als 160 Ortsnetze bereits online und bis Ende des Jahres werden weitere 50 folgen. Damit ist inexio innerhalb von vier Jahren zum größten Wettbewerber des ehemaligen Monopolisten Telekom in der Region aufgestiegen. Weitere zurzeit laufende Projekte werden diese Position festigen.
Saarbrücken erhält Stadtnetz von inexio
Gemeinsam mit der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer gaben beide persönlich haftenden Gesellschafter den Startschuss für das neue Saarbrücker Stadtnetz. In den nächsten beiden Jahren wird inexio alle Saarbrücker Gewerbegebiete an das Glasfasernetz anbinden und somit allen Unternehmen in diesen Gebieten erstklassige Internetzugänge bereitstellen. Auf Wunsch auch mit einer Glasfaseranbindung bis ins Unternehmensgebäude.
Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer zeigte sich über den Ausblick sehr erfreut: „Das Saarland benötigt Unternehmen wie inexio und Unternehmer, die mit einer klaren Vision an den Start gehen und unternehmerische Verantwortung übernehmen. So können wir den Strukturwandel an der Saar weiter erfolgreich gestalten."


